"Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten."

Gustav Mahler

Vita

DE Bio 

Reinhard Toriser, geboren in Kärnten, erlernte bereits mit 9 Jahren, während des Gymnasiums, das Spiel der Pauke und des Schlagwerks bei Prof.Heinz Jäger am Kärntner Landeskonservatorium Klagenfurt. Während des Wehrdienstes bei der Militärmusik Kärnten, schloss er sein Studium mit ausgezeichnetem Erfolg mit der Reifeprüfung ab. Zusätzlich studierte er während dieser Zeit 2 Jahre Jazz-Schlagwerk bei Prof.Erich Bachträgl. Darüber hinaus ist seine musikalische Ausbildung in der Jugend vielfältig. Er hatte Unterricht in den Fächern Klavier, Orgel und Gitarre, war Mitglied im Ensemble Musica Claudiforensis für Alte Musik, spielte über 10 Jahre in der Bundesbahner Stadtkapelle Klagenfurt und sammelte als Aushilfe erste Erfahrungen im Orchester des Stadttheaters Klagenfurt. 

1986-1989 absolvierte er das Studium für das Konzertfach Pauke/Schlagwerk an der Hochschule für Musik- und darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg bei Prof.Paul Hirsch, mit kleinem und großem Diplom mit Auszeichnung. Aufgrund seiner Leistungen erhielt er ein Stipendium und durfte zum Abschluss ein Solokonzert für Schlagwerk und Orchester unter dem Dirigenten Michael Gielen aufführen. Während des Studiums in Salzburg wurde Toriser Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters als Pauker unter Claudio Abbado. Viele Jahre war er auch Pauker bei der Camerata Academica Salzburg unter Sandor Vegh. Diese Zeit prägte ihn besonders. 

 

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Audios

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BRASSCUSSION E.Grieg Funeral March Demo
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Brasscussion

Zum Ensemble BRASSCUSSION zählen 11 Blechbläser und 5 Schlagwerker.  Es wurde 2008 von Reinhard Toriser gegründet und hatte sein Debut im Rahmen der Greifswalder Bachwoche. In einem etwa 2-jährigen Abstand erarbeitet das Ensemble ein themenbezogenes Programm. 

Unter der Leitung von Reinhard Toriser, musizieren internationale, hochkarätige Musiker. Je nach Programm wird das Ensemble erweitert, wie z.B. durch Mezzo-Sopran und Orgel. Infolge der regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland mit sehr großem Erfolg wurde das Ensemble im Jahr 2013 für zwei Konzerte im Rahmen des größten Brass-Wettbewerbs nach Trondheim/Norwegen eingeladen.

Das Ensemble widmet sich großer sinfonischer Musik, Musik für Schlagwerkensemble und Neuer Musik, die für dieses spezielle Ensemble komponiert wurde und wird.

Das Ensemble BRASSCUSSION begeistert die Zuhörer mit ergreifender Musik und seinem außergewöhnlichen und sehr vielfältigem Klang!

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Orgel & Schlagwerk

Ruth Spitzenberger und Reinhard Toriser –Orgel & Schlagwerk

Das Duo ist eines der wenigen “festen“ dieser Besetzung und konzertiert seit 35 Jahren. Unter dem Begriff "Schlagwerk" verbirgt sich ein ganzer Anhänger mit Schlaginstrumenten, darunter allein zwei Koffer gefüllt mit verschiedensten Schlägeln, ganz im Gegensatz zum Schlagzeug als „Drum Set“.   Welch unglaubliche Vielfalt an Klängen sich damit zaubern lässt, wird durch den Klangfarbenreichtum der Orgel noch potenziert. Die Vielseitigkeit des Instrumentariums spiegelt sich auch im Repertoire wieder. Barockmusik  und Neue Musik des 20. und 21.Jahrhunderts bilden das Spannungsfeld der Programme, in denen sich Bearbeitungen von J.S.Bach und A.Vivaldi  neben  Klassikern der Neuen Musik von  Harald Genzmer, Petr Eben und Meinrad Schmitt u.a. finden; hinzu kommen immer wieder Auftragswerke für das Duo. Auch afrikanische Klänge und Rhythmen sind darunter, ebenso wie Vertonungen bekannter Kirchenlieder – jedoch in völlig neuem klanglichem „Gewand“. 

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Timpani-Percussion

Reinhard Toriser ist seit 1992 1.Solo-Pauker im Orchester der Komischen Oper Berlin. 

Der Name Komische Oper Berlin geht zurück auf die Opera Comique. Sie steht im Gegensatz zur höfischen, ernsten Oper  in italienischer Sprache. Entstanden ist sie im 17.Jahrhundert in Paris. Es treten in den Inhalten keine „Götter“ auf, die Helden sind in der Regel keine Adligen. Mitte des 19.Jahrhunderts spaltet sie sich auf, einerseits in die Operette, andererseits in die Mitte der Grand Opera. Ob ein Werk tragisch oder komisch ist spielt also für die Opera Comique keine Rolle. Bis zum 18.Jahrhundert war die Tragödie dem Adel vorbehalten, das Bürgertum musste sich mit Komödien benügen. Im 18.Jahrhundert wandelte sich die Opera comique zur großstädtischen und glanzvollen Oper des 19.Jhdt. mit Werken wie Carmen und Hoffmanns Erzählungen. Vergleichbar ist auch das Deutsche Singspiel,in dem an die Stelle von Rezitativen gesprochene Dialoge treten.

1947 gründet Walter Felsenstein die Komische Oper Berlin. Felsenstein setzte Maßstäbe im Bereich der Opernregie. Ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf der Idee des Ensembletheaters, zu dem auch die Bühnentechniker zählten. Felsenstein wollte Oper als durch und durch verständliches, emotionales Gesamtkunstwerk inszenieren, bei dem die Handlung nachvollziehbar ist. Die konsequente Aufführung in deutscher Sprache war ein zentrales Element. Felsenstein kreierte den Begriff des Musiktheaters. 1966 holte Walter Felsenstein die erfolgreichen Ballettchoreographen Tom Schilling und Jean Weidt ans Haus zum Aufbau eines Ballettensembles, das den neuen revolutionären Opernstil der Komischen Oper ergänzen sollte. Das Tanztheater an der Komischen Oper Berlin wurde weltberühmt und wurde als Teil der Strukturreform in Berlin, 2004 aufgelöst, die drei Ballettensembles der Deutschen Oper, Staatsoper und Komischen Oper wurden zu einem Staatsballett Berlin zusammengelegt. 1981-2002 war Harry Kupfer der künstlerische Leiter und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin und erregte weltweit  Aufsehen und erhielt große  Anerkennung für seine außergewöhnlichen Inszenierungen. 

Das Orchester der Komischen Oper Berlin wurde von Anbeginn von musikalischen Leitungspersönlichkeiten wie Otto Klemperer, Vaclav Neumann, Kurt Masur u.a. geprägt. 1992, als Reinhard Toriser 1.Solo-Pauker im Orchester wurde, hatte das Orchester eine Stärke von 117 MusikerInnen. Amtierender Chefdirigent war Prof.Rolf Reuter, gefolgt u von Yakov Kreizberg, Kirill Petrenko u.a. und aktuell James Gaffigan. Erste Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin waren u.a. Michail Jurowski, Matthias Foremny, Simone Young, Vladimir Jurowski u.a.. Das Orchester hatte über Jahrzehnte eine eigene Konzertreihe mit 8 Symphoniekonzerten pro Spielzeit, bis zu 4 Neujahrskonzerten, sowie 2 Konzerten für den Förderverein der Komischen Oper Berlin. 

Unter Harry Kupfer, Christine Mielitz und Andreas Homoki erstreckte sich das Repertoire von Barock bis zur Moderne. Gespielt wurde ein Mozartzyklus, Barockopern mit dem legendären Countertenor Jochen Kowalski, sämtliche Opern u.a. von G.Verdi und G.Puccini, Richard Strauss u.v.m.. 2012-2022 war Barry Kosky Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin. Der Spielplan änderte sich zum Teil in Richtung Revuetheater und Jazz-Operette. Seit 2023 befindet sich das Gebäude der Komischen Oper Berlin in der Behrenstrasse im Umbau, Sanierung und Erweiterung . Aktuell ist sie im Schillertheater ansässig. Im Spielplan 2025/26 stehen nun wieder Werke wie Salome von Richard Strauss und Lady Macbeth von Mzensk von Dimitri Schostakowitsch, Traviata von Giuseppe Verdi u.a. auf dem Programm. 

 

Teaching

DE Teaching 

Reinhard Toriser unterrichtet seit Jahrzehnten regelmäßig bei internationalen Orchesterkursen. 

-Junge Philharmonie Brandenburg 

https://www.junge-philharmonie-brandenburg.de/

-Deutsch Skandinavische Jugendphilharmonie 

https://dskjph.de/50-deutsch-skandinavische-orchesterwoche

 

Termine

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